Archiv für die Kategorie „Bildungsfinanzierung“
Wer muss die Fortbildung zahlen?
Hat man sich in einem Unternehmen erst mal eingearbeitet will man natürlich auch andere Ziele erreichen. Dann kommt die nahende Rettung! Der Arbeitgeber bietet eine Weiterbildungsmöglichkeit an. Doch vorsichtig! Manche Arbeitgeber versuchen ihre Mitarbeiter in eine Falle zu locken in die man nicht hinein treten sollte. In den vergangenen Jahren gab es wieder und wieder Fälle in denen Mitarbeiter dieses Angebot offeriert wurde. Doch nur unter der Bedingung dass er sich an den Kosten für das Weiterbildungsprogramm beteiligt und dann nach der Weiterbildung das Unternehmen verlässt.
Arbeitsrechtlich gesehen ist das jedoch nicht gestattet. Bietet der Arbeitgeber Weiterbildungsmöglichkeiten an, ist er dazu verpflichtet die Kosten für diese zusätzliche Ausbildung zu tragen. Und nicht nur das. Auch das Gehalt muss weiterhin gezahlt werden und auch die Kosten für Unterbringung oder sonstige anfallenden Gelder müssen vom Unternehmen getragen werden.
Erlaubt ist dass der Arbeitgeber eine Rückzahlung für die Weiterbildung fordert, wenn der Arbeitnehmer sich danach für ein anderes Unternehmen entscheiden will. Hier für gibt es jedoch Einzelvertragliche Regelungen in welchen der Mitarbeiter erklärt dass dass er falls er vor Ablauf einer bestimmten Frist das Unternehmen verlassen will die Kosten für die Ausbildung selbst zu tragen hat.
Viele Arbeitnehmer haben diesen Fehler schon begangen und mussten erhebliche Kosten aus eigener Tasche bezahlen. Vor allem jetzt nach der Abschaffung des Diploms und der Einführung der Bachelor und Master Abschlüsse tappen viele Universitätsabsolventen im Dunkeln. Viele können sich nicht für einen Weg entscheiden. Bekomme Ich einen Studienplatz? Wie hoch sind die Kosten für das Masterstudium? Soll ich erst einmal Berufserfahrung sammeln? Das sind alles Fragen die nicht so leicht zu beantworten sind in diesem Lebensabschnitt. Am besten ist es sich vor der Entscheidung über sämtliche Optionen zu informieren und nochmals bei Arbeitgeber nachzufragen.
Elekrtroingenieure gesucht
Deutschland muss in Sachen alternative Antriebstechnologien in der Automobilbranche einiges aufholen. Irgendwie ist der Trend von alternativen Antrieben bei uns etwas zu spät angekommen. Doch wir haben ein Problem. Unser Entwicklungsstand in Sachen leistungsfähige Batterien ist irgendwie etwas zurück geblieben. Aber ein großes Problem ist auch der Mange an Facharbeitern. Uns fehlen die Experten aus der Branche weswegen wir nur langsam an Japan und andere weiter entwickelte Länder aufschließen. Momentan ist es noch so dass die deutsche Automobilindustrie diese alternativen Antriebsmöglichkeiten weites gehend aufkauft und sie dann in den hier gebauten Fahrzeugen einsetzen lässt.
Während wir weiter an effizienten Verbrennungsmotoren arbeiten, schweben uns Japan und Korea längst davon. Jetzt versucht Deutschland jedoch den vollen Angriff. Hersteller bringen ganze Serien an ressourcenschonenden Fahrzeugen auf den markt. Ingenieure geben ihr Bestes um tolle neue Technologien zu entwickeln. Es werden viele Millionen in die Entwicklung und Forschung gesteckt. Doch auch hier liegt das Problem. Denn die Forschung ist eine teure Sache was sich wiederum auch auf die Preise der neuen Elektromotoren niederschlagen wird.
Momentan werden händeringend Elektroingenieure gesorgt die für frischen Wind bei der Entwicklung sorgen, irgendwer hat schließlich immer irgendwie eine Idee. Die Daimler AG hat alleine im vergangenen Jahr mehr als 450 Mitarbeiter im Bereich der technischen Funktionen Eingestellt.
Hier sind nun alle gefordert und müssen am gleichen Strang ziehen. Für die ständige Förderung von neuen Talenten arbeitet die Automobilbranche eng mit technischen Universitäten und anderen Hochschulen zusammen. Man versucht die Studenten bereits während des Studiums für Forschungen und Entwicklungsarbeiten an solchen Projekten zu begeistern. Wer weiß, vielleicht wird innerhalb der nächsten Jahre ja der Bahnbrechende Erfolg einkehren und die deutsche Automobilbranche hat endlich mal wieder Gelegenheit Geschichte zu schreiben.
Die größten Sünden im Bewerbungsgespräch
Vor dem Bewerbungsgespräch kommt eigentlich bei fast jedem ein gewisses Maß an Nervosität auf. Doch wer sich gut vorbereitet, der kann eigentlich nichts falsch machen. Wer mit Mut und Zuversicht in das Gespräch geht, ist schon mal auf der sicheren Seite. Am besten ist es wenn man im Vorfeld eine kleine Selbstanalyse durchführt. So kann man fest stellen wo die persönlichen Schwächen liegen und kann Fehler vermeiden. Auch die Vorbereitungen sollten nicht erst am Abend vor dem Gespräch statt finden.
Die Bewerbungsunterlagen sollten in jedem Falle fehlerlos sein. Wichtig ist es dass alles übersichtlich und sauber angeordnet ist und die angeforderten Dokumente alle beiliegen. Im Anschreiben sollten die persönlichen Ziele enthalten sein, und auch was man sich vom Job erwartet. In den meisten Fällen treffen Bewerbungen in großen Massen beim Unternehmen ein. Hier kommt es darauf an dass die Bewerbungsunterlagen nicht direkt im ersten Schwung aussortiert werden. Oftmals erfolgt eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch erst wenn die Bewerbungsunterlagen einwandfrei sind.
Wichtig ist es in erster Linie sich über das Unternehmen zu informieren. Wenn man ein gutes Hintergrundwissen hat weiß man schon mal welche Leitlinien im Unternehmen vorherrschen und man kann ungefähr abschätzen was von einem erwartet wird.
Wenn es dann so weit ist sollte man so selbstsicher wie möglich auftreten. Auch angemessene Kleidung und ein gepflegtes Äußeres haben Priorität. Man sollte sich nicht zurück haltend zeigen und auch einmal zu seiner Meinung stehen wenn man gefragt wird. Äußerem sollte man natürlich darauf achten dass man negative Äußerungen vermeidet. Ein Lästern über den Vorgesetzten aus vorhergehend Jobs ist ein absolutes No-Go. Wichtig ist auch die Fragen so präzise wie möglich zu beantworten und ein gewisses Maß an Motivations und Begeisterung mit im Gepäck zu haben!
Was ist ein Studienkredit?

Studieren, Quelle: Jack Amick_flickr
Studienkredite werden in Deutschland nur für teure Privatstudiengänge vergeben. Für übliche Studenten sorgt das BAföG für den entsprechenden Lebensunterhalt wenn die Eltern des Studenten nicht in der Lage sind ihn zu unterstützen.
Für Studienkredite ist meist die KfW bekannt. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau vergibt Darlehen um teure Studiengänge zu finanzieren. Das passiert ohne Bonitätsprüfung, aber auch nur wenn der Student das 31. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Hat man den Kredit angenommen können monatlich zwischen 100 und 650 Euro ausbezahlt werden. Nach dem Studium werden dem Studenten 23 Monate eingeräumt in denen er nichts zurück bezahlen muss. Danach hat er eine Tilgungsfrist von 25 Jahren, wobei die Beiträge individiduell festgelegt werden.
Ein solcher Studienkredit bringt den Vorteil mit sich dass jeder Privatstudent den Kredit unabhängig vom Einkommen seiner Eltern gewährleistet bekommt. Hierfür muss man nur Bürger der EU zwischen 18 und 30 Jahren sein und ein Vollstudium beginnen wollen. Es gibt auch die Möglichkeit den Kriedit nicht in Raten zurück zu zahlen sondern den gesamten Beitrag auf ein Mal.
Um eine Auszahlung zu bekommen ist es allerdings wichtig dass der Student Leistungsnachweise erbringt. Es müssen stets Immatrikulationsbescheinigungen und Semesterzeugnisse vorgelegt werden.
Wer sich für einen Studienkredit interessiert sollte auf jeden Fall bei der Hausbank nachfragen und dann Angebote untereinander vergleichen. Natürlich ist es immer eine große Belastung einen Kredit aufzunehmen, immerhin muss der auch eines Tages wieder zurück gezahlt werden. Trotzdem kann ein solcher Kredit überaus nützlich sein. Denn man bekommt das Geld dann wenn man es braucht und kann es zurück zahlen wenn man einen Job gefunden hat und selbst etwas verdient. So müssen auch Träume während des Studiums nicht unbedingt auf der Strecke bleiben sondern man kann sich dank kleinen Nebenverdiensten auch mal einen kleinen Urlaub gönnen.