Archiv für die Kategorie „Nachhilfe & Lernen“

Förderung für Migrationshintergründe

Das BLK-Programm FörMig ist ein Programm das speziell für Kinder und Jungendliche mit Migrationshintergrund in Deutschland ins Leben gerufen worden. Ziel es Programms ist es die Sprache von diesen Kindern zu fördern um ihnen eine Chance für eine gesicherte Zukunft geben zu können. Das Bildungsprogramm wird im Kindergarten und auch in den Schulen eingesetzt um die sprachliche Entwicklung zu fördern um diese Kinder dann barrierefrei in den Beruf einsteigen lassen zu Kannen.

Die Kernkompetenz dieses Programms ist jedoch nicht nur die Schulung der Kinder, sondern auch die Familie wird beteiligt. Das geschieht in Bibliotheken oder Vereinen und an Tagen der offenen Tür. So wird die berufliche Integration schon im Kindesalter geprägt.

Das Programm existiert schon seit einigen Jahren. Es wird zum einem vom Bundesministerium für Bildung und F

orschung und zum anderen Teil von den jeweiligen Bundesländern finanziert.

Förderung, Quelle: Gerd Altmann/all-silhouettes.com / pixelio.de

Kinder die an diesem Programm teilnehmen haben deutlich verbesserte Chancen später einmal einen er

folgreichen Berufsweg zu gehen. Doch das Problem ist der Mangel an Motivation der Eltern ihre Kinder an diesen Programmen teilhaben zu lassen. Denn die meisten verstehen den Sinn dahinter nicht ganz. Zu dem Sprechen die Migrationskinder untereinander meistens in ihrer Muttersprache, oder falsche Ausdrücke und Konjunktionen setzten sich fest und sind nur schwer wieder los zu werden.

Im Programm wird sich vor allem auf Sprachdiagnostik, Sprachförderung und Mehrsprachigkeit konzentriert. Wichtig ist dass diese Aspekte mit in den täglichen Ablauf der Kinder eingebunden werden. So gibt es beispielsweise in der Schule speziellen Sprachförderungsunterricht.  Und auch eine Kooperative Sprachförderungen gemeinsam mit anderen Kindern und anderen Familien trägt zur Verbesserung bei. Für die Zukunft muss es einfach eine größere Motivation geben um so viele Kinder und vor allem Eltern wie möglich von dieser Chance überzeugen zu können.

Überzeugen mit der richtigen Rhetorik

jeder kennt das wohl: Schlechte Vorträge, langweiliger Redner und dazu auch noch trockene Informationen. DAs ist echt zum Einschlafen wenn man bei einem Symposium oder bei sonstigen Vorträgen oder Vorlesungen auf diese Art und Weise überfallen wird. Nicht jeder Redner ist von Natur aus wortgewandt und kann sein Publikum begeistern. Vor allem für Personen die in der Öffentlichkeit stehen gibt es nichts schlimmeres als eine schlechte Präsenz mit einer noch schlechteren Aussprache und Darstellungsform. Auch im Job ist es allgemein bekannt dass es große Wichtigkeit hat sich richtig verkaufen zu können. Denn nicht immer kommt es rein auf die fachliche Kompetenz an. Wer sein Wissen nicht anstandsgemäß weitergeben kann kann diesen Rohdiamanten auch nicht richtig nutzen!

Vor allem in international agierenden Unternehmen spielt das richtige auftreten eine entscheidende Rolle. Schon bei den Einstellungstests wird darauf geachtet dass der künftige Mitarbeiter etwas darstellen kann. Immerhin repräsentiert er in Zukunft den Namen des Unternehmens, und das in jeder Lebenslage.

In vielen deutschen Unternehmen herrscht akuter Bedarf an Training und Übung in Sachen Sprache und Präsenz. Wir haben es verlernt frei zu Reden und unsere Meinung zu vertreten, klammern uns stets an PowerPoint Vorlagen und Notizzettel.

Experten sind der Meinung dass man heut zu Tage kaum mehr eine Chance hat, wenn man sich nicht richtig verkauft. man braucht nicht glauben dass gute Redner einfach zu vom Himmel fallen. Auch ein Obama übt mit Experten seinen Auftritt. Führungspersönlichkeiten sollten das gleiche tun. Es kommt darauf an dass man die Fähigkeit besitzt auf jeder Ebene der Kommunikation die richtigen Töne trifft.

Menschen die unter der Angst leiden in der Öffentlichkeit etwas zu sagen, sollten zu einem Rhetorikcouch gehen. Die können viel über die eigene Wirkung auf andere offen legen und einem ein sichereres Gefühl geben!

 

Was bedeutet Bildung in der heutigen Zeit?

In Zeiten der PISA-Studie und der Bologna-Erklärung ist das Thema Bildung wieder mehr in den Fokus gesellschaftlichen Interesses gerückt. Klar, denn deutsche Schülerinnen und Schüler haben in Vergleichstests im Gegensatz zu anderen Ländern extrem schlecht abgeschnitten. Wofür sich vorher niemand so richtig interessiert hat, ist nun Hauptanliegen zahlloser Schulreformen: Bildung so zu gestalten, dass sie auch wirklich „bildet“ – und zwar einen Menschen, der einerseits über Wisen verfügt, auf der anderen Seite auch damit umgehen kann.

Doch was ist denn Bildung überhaupt. Natürlich scheiden sich auch hier die Geister. Wer bei „Wer wird Millionär“ bis zur 500.000 Euro-Frage kommt, gilt als hochbegabt, wer in einer Diskussion bruchteilhaftes Wissen aus Wikipedia-Artikeln mehr schlecht als recht zitieren kann, wird als unglaublich intelligent bezeichnet.

Bildung heute, Foto: djohlen_flickr

Und dabei wird gerade in der PISA-Studie deutlich, dass bloßes Faktenwissen allein nicht reicht, nein,es fehlt vor allem an Basiskompetenzen wie Lesen und Rechnen. Zudem wurde auch das Sachwissen der Schüler als schlecht eingestuft. Doch was muss man denn eigentlich wissen, um gebildet zu sein? Muss man Latein sprechen und alle Muskeln des Körpers auswendig können?

Nein. Was wirklich wichtig ist, sind grundlegende Dinge: einfache mathematische Aufgaben lösen können, Prozentrechnung beispielsweise. Man muss lesen können, man muss vor allem auch sprechen können: eine fehlerfreie Beherrschung der Muttersprache sollte man von jedem Menschen erwarten können, der im vollen Besitz seiner geistigen Fähigkeiten ist.

Man muss wissen, was sich geschichtlich in Deutschland und der Welt zugetragen hat, nicht auf die Uhrzeit genau, aber Begriffe wie „Kalter Krieg“ oder „Monarchie“ sollten einem bekannt sein.

Was auch wichtig ist: ergänzendes Wissen, je nach Position und Beruf. So hat ein Arzt sich natürlich mit Krankheiten auszukennen, ein Architekt hingegen sollte etwas von Winkelmessung verstehen.

Zu guter Letzt bleibt dann noch das „persönliche“ Wissen: dabei handelt es sich um Dinge, die jeder Mensch von sich aus lernt und weiß, weil sie ihn ineressieren.

Beherzigt man diese 3 „Wissens-Schichten“, so hat man gute Chancen im Berufsleben und der Gesellschaft.

Arbeitgeber darf Sprachkurs fordern

Sprachkurs, Quelle: SFU Public Affairs and Media Relations_flickr

Arbeitgeber dürfen bei unzulänglichen Deutschkenntnissen die Mitarbeiter auffordern einen Sprachkurs zu besuchen. Dies entschied das Bundesarbeitsgericht in Erfurt in der letzten Woche.

Nachdem eine kroatische Reinigungskraft in Schleswig-Holstein von ihrem Arbeitgeber aufgefordert wurde in ihrer Freizeit einen Deutschkurs zu belegen und diesen selbst zu finanzieren, weigerte sich die Frau und erhielt darauf hin eine Abmahnung. Die empfand die Frau als diskriminierend gegenüber ihrer ethnischen Herkunft und klagte beim Bundesarbeitsgericht wegen Diskriminierung. 15.000 Euro Entschädigung forderte sie dafür. Über 3 Instanzen versuchte die Schwimmbadmitarbeiterin erfolglos ihr “Recht” einzuklagen, doch das BAG urteilte für den Arbeitgeber.

Im Gerichtsurteil begründete das BAG sein Urteil so, dass der Arbeitgeber das Recht hätte die Belegung eines Sprachkurses zu verlangen, wenn die Arbeitsanforderungen entsprechende Sprachkenntnisse erforderten. Im Fall der Kroatin, sei dies gegeben,da sie teilweise an der Kasse des Schwimmbades säße und so Kundenkontakt hätte, bei dem sie sich auf Deutsch verständigen können muss.

Ob der Arbeitgeber diesen Kurs jedoch bezahlen muss und eventuell sogar für diesen Zeitraum von der Arbeit freistellen muss, hinge vom jeweiligen Arbeits- und Tarifvertrag ab, so das Bundesarbeitsgericht.

Im Fall der Schwimmbarmitarbeiterin äußerte sich das BAG jedoch nicht konkret dazu, wer die Kosten bzw. den Freizeitausgleich zu tragen hätte. Eine Diskriminierung den Kurs aus eigenen finanziellen Mittel zu bestreiten sei die Aufforderung jedoch nicht.